Kunst LK Parisreise 2018

    30.11.2018 | Campus Berlin Süd

    Sonntag 14.10.2018

    Es war endlich der Tag gekommen, an dem der Kunstleistungskurs nach Paris fliegen würde. Nachdem sich alle um kurz vor 07:00 Uhr am Flughafen Tegel versammelt hatten, ging es durch die  Sicherheitskontrolle und direkt in das Flugzeug. Nach 1 Stunde und 25 Minuten landeten die 8 Schüler mit ihrer Lehrerin Frau Dr. Ulrike Schwartzkopff-Lorenz in Frankreichs Hauptstadt, Paris. Bereits auf dem Weg zu der Unterkunft strahlte die Sonne. Man sah sehr viele schöne Häuser und Straßen. Nachdem das Gepäck abgestellt wurde, begann direkt das eigentliche Programm, die Besichtigung der „Stadt der Liebe“.  Auf dem Marché des Enfants Rouges gab es eine Lunchpause. Zuerst wurde das Musée Rodin besucht, welches durch einen schönen großen Skulpturengarten geprägt ist. Im Musée Rodin werden ausschließlich Skulpturen des französischen Bildhauers Auguste Rodin präsentiert. Die Skulpturen spiegeln Emotionen und intensive Bewegungen wider. Ein weiterer Programmpunkt war die Cathédrahle Notre Dame de Paris, welche eine riesige katholische Kirche ist. Sie steht im Zentrum von Paris und ist wunderschön und detailreich gestaltet, von außen. Daraufhin gab es erstmal eine Stärkung durch verschiedenste kulinarische Köstlichkeiten, welche man sich individuell kaufen konnte, wie jedoch auch ein gemeinsames Eis, das den Tag versüßt hat. Nach einem gemeinsamen Spaziergang zurück in das Hotel, gab es Abendessen. Abends besuchten die acht kunstinteressierten Gymnasiasten, zusammen mit ihrer Lehrerin das Musée Pompidou. Bereits von außen ist das Museum ein sehr außergewöhnliches Gebäude. Die Etagen betritt man, durch von außen angebaute, steile Rolltreppen. In den einzelnen Stockwerken gibt es dann von bekannten Bildern, bis hin zu komplett „abgedrehten“ Skulpturen und Filmen einiges Interessantes zu besichtigen.  Der Tag endete mit einer sehr übermüdeten Truppe im Hotel gegen 23:00 Uhr und einer Runde eines Kartenspiels namens „Skipo“. Zusammenfassend, kann man behaupten, dass es ein abwechslungsreicher und erlebnisreicher erster Tag war.                        

    Montag 15.10.2018

    Für uns begann der Tag mit dem gemeinsamen Frühstück zu welchem sich die lernbegeisterten Gymnasiasten um 7:30 Uhr trafen, danach ging es mit dem Tagesprogramm weiter nämlich dem Besuch des Musée du Louvre. Zu Fuß haben wir uns auf den Weg gemacht wobei einige noch recht erschöpft vom vorherigen Tag waren. Wir wollten eigentlich schon um 9:00 Uhr am Louvre sein, aber durch morgendliche Komplikationen wurde die Ankunft etwas nach hinten verschoben. Endlich angekommen haben wir dem Referat von Aurelia zugehört und konnten danach in kleinen Gruppen das Museum erkunden.
    Natürlich war die Hauptattraktion die Mona Lisa welche wir allerdings erst später zu Gesicht bekommen sollten und dies auch nur schwer, da alles extrem voll war so wie jeden Tag im Louvre. Anlässlich dem Besuch einer wichtigen Person, der First Lady, war ein Gebäudeteil gesperrt. Das Museum erkundet haben wir bis ca. 14:00 Uhr, danach machten wir uns zu Fuß durch den Hof der Anlage zu den Tuileries welche sich prächtig hinter dem ehemaligen Schloss ausbreiten. Hier hat Florian sein Referat vorgetragen und allen etwas Hintergrundwissen verschafft. Als weiterer Punkt des Tages stand der Arc de Triomphe auf dem Plan. Dem Tor nahe zu kommen gestaltete sich jedoch als schwer, da die Straße gesperrt und nicht zugänglich für Passanten war. Daher haben sich die Schüler und die Lehrerin darauf einigen können, jetzt die wohlverdiente Freizeit einzulegen. Wir entschieden uns etwas zu essen und so ging ein Teil der Gruppe zu Five Guys während sich die anderen ausruhten. Danach ging es zu der Champs  Élysées, der größten und bedeutendsten Shoppingmeile Europas, weil hier alle namenhaften Läden vor Ort sind. So verbrachten wir den Rest des Nachmittags, bevor wir alle abends wieder in unser Hotel zum gemeinsamen Abendessen zusammenkamen. Für den Abend war nämlich geplant den Eiffelturm zu erklimmen. Der Turm ist tagsüber und nachts zu besuchen, aber er wirkte abends für uns spektakulärer. Wir sind mit der Bus Linie 42 und der Metro Linie 1 Richtung Champs Élysées zu unserem Ziel gefahren, wo wir erstmal Fotos gemacht haben. Da wir uns eine Stunde anstellen mussten, hatten wir aber genug Zeit dafür. Wir sind mit dem Lift hochgefahren und erreichten so die Spitze des Turms.  Wir hatten alle Spaß und es wurde ein anstrengender, aber auch sehr schöner Tag. Wir sind erst zu später Stunde im Bett gewesen doch die Müdigkeit wird bei all der Aufregung verdrängt.
     

    Ausflug nach Versailles

    Am Dienstag, den 16. Oktober 2018 waren wir um 7:00 Uhr zum Frühstück unten in der Cafeteria verabredet. Die meisten sind dafür schon um 6:15 Uhr aufgestanden, um sich fertigzumachen, sodass wir direkt nach dem Frühstück losgehen konnten. Nachdem ein paar Schüler 15 Minuten zu spät zum Frühstück kamen (ihr Wecker hatte nicht geklingelt), frühstückten wir gemeinsam. Um 7:30 Uhr trafen wir uns im Innenhof des Hotels und liefen zu der Kathedrale Notre-Dame de Paris. Dort stiegen wir in die Bahn, um zum Schloss Versailles zu gelangen. Nach 45 Minuten Fahrt kamen wir am Bahnhof Gare de Versailles an. Von dort aus liefen wir 10 Minuten zum Schloss. Trotz der langen Schlange ging es überraschend schnell voran. Nachdem wir reingelassen wurden, bekamen wir alle Audioguides. Zwei Schüler hielten ihr Kurzreferat über Versailles und führten die Gruppe mit interessanten Fakten an den Ort heran. Danach bildeten sich kleine Gruppen und alle besichtigten das Innere des Schlosses. Anschließend machten wir uns auf den Weg in den riesigen Schlossgarten. Um 11:30 trafen wir uns alle am Apollo Brunnen um gemeinsam eine kurze Pause zu machen. Wir aßen Paninis, Baguettes, Crêpes und Eis. Danach machten wir uns, die langen Alleen entlang, auf den Weg zum Grand Trianon und besichtigten diesen. In vereinzelten Ausstellungsräumen des Grand und Petit Trianon gab es Exponate des Künstlers Hiroshi Sugimoto zu bewundern. Schließlich gelangten wir in das „Hameau de la Reine“, das kleine wunderschöne Dörfchen am Ende des Parks und erkundeten dies. Zum Schluss nahmen wir nach den gelaufenen 16 Kilometern und einer Hitze von 26 Grad eine Bimmelbahn, die uns zum Ausgang brachte. Zurück am Bahnhof kauften wir Tickets für die Rückfahrt und waren froh, dass wir den Zug zwei Minuten später noch bekamen. Nach diesem Ausflug hatten wir Freizeit. Während ein Teil der Gruppe Essen ging, machte sich der andere Teil auf den Weg zur Pâtisserie du Meurice par Cédric Grolet. Hierbei handelt es sich um ein sehr hochwertiges Pâtisserie Geschäft, welches sich auch in den Preisen widerspiegelte. Dennoch kauften die Schüler alle vier Meisterwerke und genossen sie im Innenhof des Hotels. Nach dem Abendessen, gingen wir alle nochmal los und machten eine Bootsfahrt auf der Seine.

    Mittwoch 17.10.2018

    Am Mittwoch sind wir nach dem Frühstück, nachdem wir unsere Zimmer aufgeräumt und unsere Koffer weggebracht haben, morgens um halb neun zum Musée d’Orsay gegangen. Wir sind von unserem Hotel an der Seine zum Museum gelaufen, wo wir noch einen wunderschönen Sonnenaufgang betrachten konnten. Beim Museum angekommen, mussten wir erst einmal 30 Minuten warten, da das Museum erst um halb Zehn öffnet. Dies stellte sich doch schnell als sehr vorteilhaft heraus, da sich kurz darauf eine sehr große Schlange hinter uns bildete. Als wir dann im Museum waren, haben Lucas und Albert einen Vortrag über das Musée d’Orsay und seine Geschichte gehalten. Das Gebäude des heutigen Museums ist ursprünglich ein Bahnhof gewesen, der Gare d’Orsay, und war anlässlich der Weltausstellung im Jahre 1900 erbaut worden. Bis zum Ende des Zweiten Weltkrieges wurde dieser Bahnhof genutzt, doch das Hotel im Gare d’Orsay schloss erst im Jahre 1973. Danach überlegte man den Bahnhof abzureißen, doch er bleibt aufgrund des Denkmalschutzes stehen und 1977 entschied der französische Präsident Valéry Giscard d’Estaing den Bahnhof als Museum umzugestalten. Zu der Zeit, in der wir dort waren, befand sich eine Pablo Picasso Ausstellung im Musée d’Orsay. Die Ausstellung behandelte die „Blaue und die Rote Periode“ Picassos und es wurden viele bekannte Gemälde aus diesen zwei Perioden ausgestellt, die in Spanien und Frankreich entstanden. Die beiden Perioden behandeln existenzielle Themen wie Leben, Liebe, Schicksal und Tod und es werden Frauen, Männer, Kinder oder vom Alter gekennzeichnete Greise dargestellt. Nach dieser Ausstellung haben wir uns in kleinen Gruppen das restliche Museum angeschaut, wie zum Beispiel die Impressionismus und Neo-Impressionismus Abteilung, darunter viele sehr bekannte Künstler wie zum Beispiel Claude Monet, Paul Cézanne und Édouard Manet. Im Anschluss hatten wir Freizeit bis 13 Uhr, da wir uns dann in unserem Hotel wieder getroffen haben, unsere Koffer geholt haben und zusammen Bagel essen gegangen sind. Um ca. 14 Uhr haben wir dann den Zug zum Flughafen genommen.